Natur schützen. Leben erhalten.

Den Pfälzerwald als Vorbild

Im Forstamt schaut eine Forstwissenschaftlerin aus China den hiesigen Förstern über die Schulter.

Xuefan Hu wiU lernen, viel lernen. Nachhaltige, multifunktionale Waldbewirtschaftungsformen, wie sie in Deutschland seit Jahren praktiziert werden, stehen im Fokus der 27-jährigen Chinesin. Drei Monate hat die studierte Forstwissenschaftlerin Zeit, sich Wald, Waldbau, Kartierung oder auch Holzmarketing im Pfälzerwald anzuschauen und selbst im Forst mitzuarbeiten. Ein Praktikum im Forstamt Johanniskreuz und die finanzielle Unterstützung durch die im ElmstelnerTal beheimatete Erich-Schmidt-Sattelmühle-Stiftung macht es möglich.

Der Austausch mit deutschen Experten, zu denen neben dem Institut für Waldwachstum an der Uni Freiburg auch Burkhard Steckel gehört läuft deshalb schon länger. Forstwissenschaftler aus China waren 2013 auch in Johanniskreuz (wir berichteten). Neu ist nun die Möglichkeit, die sich für Xuefan Hu bietet: ganze drei Monate die Praxis zu erleben. Ohne die finanzielle Unterstützung durch die Erich-Schmidt-Sattelmühle-Stiftung, die sich um die Förderung junger Menschen bemüht, wäre der Auslandsaufenthalt der jungen Chinesin so aber nicht möglich gewesen, wie Steckei, selbst im Stiftungsrat ativ, betont. Xuefan Hu wohnt zudem auf dem Forstgut Sattelmühle.

Artikel in Die Rheinpfalz vom 18.1.2014

18. Januar 2014