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Deutsche Eiche ist in China ein Begriff

130828_dierheinpfalz_chinesenexkursionTRIPPSTADT/HELTERSBERG: Chinesische Forstleute zu Gast im Forstamt Johanniskreuz – Themen: Jungbestandspflege und Holzernte
Nebel hängt noch in den Baumkronen. Burkhard Steckel, Leiter des Forstamts Johanniskreuz, führt die Delegation aus China ins Dickicht. Etwa 20 Jahre alt sind die Buchen und Eichen, die hier stehen. Damit die Eichen eine Zukunft haben, muss die ein oder andere Buche weichen. Jungbestandspflege ist notwendig, um aus jungen Bäumen wertvolles Holz zu machen. Den Gästen aus China geht es um dieses forstwirtschaftliche Know-how.

Der Forst um Johanniskreuz ist attraktiv für Besucher aus dem In- und Ausland. Hier stehen wertvolle Eichen, die jedes Jahr hohe Erlöse erzielen. Ihre Qualität kommt nicht von ungefähr. Saatgut oder natürliche Verjüngung, Standort, Pflege – viele Faktoren machen einen wertvollen Wald. Und der Mensch ist immer dabei, greift ein, lenkt mal mehr, mal weniger, manchmal lässt er einfach nur wachsen.Wald braucht Zeit. „So alte Eichen, wie sie hier stehen, kennen wir in China nicht“, erzählt ShuirongWu. Mit einer internationalen Studentengruppe kam sie schon einmal nach Johanniskreuz, heute übersetzt sie für die kleine Gruppe. Fünf Chinesen haben eine Reisegenehmigung bekommen und sind mit Professor Heinrich Spiecker, Freiburg, angereist.

Gefördert wird der Aufenthalt durch die Erich-Schmidt-Sattelmühle-Stiftung.

Artikel in Die Rheinpfalz 28.8.2013
Lin²Value der Georg-August Universität Göttingen sowie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

28. August 2013