Natur schützen. Leben erhalten.

Fortbildung im Pfälzerwald

141114_dierheinpfalz_chinesenPfaelzerwald21 Mitarbeiter einer Forstverwaltung aus China besuchen das Forstgut Sattelmühle – Führung durch Forstamtsleiters Steckel

Touristen aus Ostasien tauchen in der Pfalz Im Vergleich zur anderen Rheinseite eher selten auf und besichtigen dann zumeist auch nur Speyer. Wenn eine Gruppe aus China durch den Pfälzerwald geführt wird ist dies daher etwas ganz Besonderes. So wie in dieser Woche, als das Forstgut Sattelmühle 21 Mitarbeiter der chinesischen Forstverwaltung, die sich auf einer Fortbildungstour befinden, betreute.

Die Gruppe ist auf Einladung der Erich-Schmidt-Sattelmühle-Stiftung in die Pfalz gekommen“‚. erklärte Burkhard Steckel vom Forstamt Johanniskreuz. Er nahm die Gäste zusammen mit Heinrich Spiecker, dem leitet des Instituts für Waldwachstum an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. unter seine Fittiche.

Die Stiftung entstand vor drei Jahren auf Initiative von Erika Schmidt. Sie hatte das bereits im Spätmittelalter als herrschaftlicher Besitz zur Burg Erfenstein gehörende Forstgut zusammen mit ihrem Mann Erich Schmidt 1995 von einem Versicherungskonzern erworben und nach dem Tod Erich Schmidts die Stiftung gegründet und das Stiftungskapital zur Verfügung gestellt.

„Ziel der Stiftung ist es wissenschaftliche Projekte aus dem Bereich Forstwirtschaft durchzuführen und finanziell zu unterstützen.“ teilte Steckel mit, so beispielsweise das Projekt „Bachforelle lsenach“ der Universität Koblenz-Landau.

Artikel in Die Rheinpfalz 11.4.2014

11. April 2014