Natur schützen. Leben erhalten.

Pfälzer Werteichen im Fokus

Einen besonderen Besuch empfing das Forstamt Johanniskreuz in der Letzten Augustwoche 2013. Fünf chinesische Forstkollegen unter Führung von Prof. Heinrich Spiecker, Inhaber des Lehrstuhls für Waldwachstum an der Universität Freiburg, informierten sich in Johanniskreuz an zwei Tagen vorrangig über die hiesige Eichenbewirtschaftung sowie moderne Bringungstechniken aus steilen und schlecht erschlossenen Hanglagen. Als Rahmenprogramm wurden u.a. die FAWF in Trippstadt sowie das Museum für Wald- und Forstgeschichte in der ehemaligen Samenklenge in Elmstein besucht.

Dass die chinesischen Gäste gerade die hiesige Eichenwirtschaft kennenlernen wollen, hat einen besonderen Grund. China verfügt in seinen Wäldern über zahlreiche Eichenarten; allerdings werden diese Bestände derzeit ausschließlich im Niederwaldbetrieb bewirtschaftet und weisen deshalb ein maximales Alter von 40 Jahren auf. Aufgrund des hohen Bedarfes an Holz möchte China seine Wälder langfristig umbauen und hierzu auf die waldbaulichen Erfahrungen insbesondere aus Deutschland zurückgreifen.

Der Aufenthalt der chinesischen Gäste wurde durch die Erich Schmidt-Sattelmühle-Stiftung unterstützt.

Auszug aus der Forstinfo 01/2014

18. August 2013