Natur schützen. Leben erhalten.

Verleihung der Förderpreise auf der Sattelmühle

Erstmalig wurden Ende September auf dem Forstgut der Sattelmühle durch die Sattelmühle-Stiftung wissenschaftliche Förderpreise für qualitativ hervorragende und außergewöhnlich innovative Leistungen auf dem Gebiet der Forstwissenschaften verliehen – unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer. Bei dem Festakt wurde sie vertreten von Katrin Eder, Staatsministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität, die nach ihrem Grußwort die Verleihung der Förderpreise in den Kategorien Bachelor-, Masterarbeit und Dissertation vornahm.

Mit den Förderpreisen möchte die Stiftung den wissenschaftlichen Nachwuchs motivieren, mit seinen Leistungen zur Erhaltung der Wälder beizutragen und forstwissenschaftliche Impulse zu setzen.

Die Moderation und Eröffnung der Veranstaltung übernahm Marius Kretz, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes. Markus Heilig, Vorsitzender des Stiftungsrates, stellte die Stiftung und ihre Aufgaben vor.

In seinem Festvortrag referierte Professor Dr. Jürgen Bauhus von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg „Wege zur Anpassung von Wäldern und Waldwirtschaft an den Klimawandel“.. Professor Bauhus ist Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats für Waldpolitik beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Preisträger und Preisträgerin 2022:

Den Förderpreis in der Kategorie Bachelorarbeit erhielt Steffen Schmalz von der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg für seine Arbeit mit dem Titel „Die Rotbuche (Fagus sylvatica L.) im Klimawandel – Eine Schadkomplexanalyse am Beispiel eines Reinbestandes in Südniedersachsen, Forstrevier „Sieben Berge“. 

Markus Stimmelmayer, Technische Universität München, wurde für seine Masterarbeit „Zusammenhang von Trockenstress, Vitalität und Holzqualität in Buchenbeständen (Fagus sylvatica L.)“. ausgezeichnet.

Frau Dr. Melissa Stiers empfing den Förderpreis für die beste Dissertation mit dem Thema „Quantifying stand structure an structural complexity along a management gradient in temperate forests“. Sie promovierte an der Universität Göttingen und untersuchte den Einfluss der Waldbewirtschaftung auf die Waldstruktur als Kernelement von Waldfunktionen bzw. Ökosystemleitungen. Aus ihren Erkenntnissen leitet sie Managementempfehlungen für die Waldbewirtschaftung ab.

Die Förderpreise sollen zukünftig regelmäßig vergeben werden und einen dauerhaften Ansporn für herausragende wissenschaftliche Leistungen in den Forstwissenschaften darstellen. Wir gratulieren Herrn Schmalz, Herrn Stimmelmayer und Frau Dr. Stiers für Ihre wissenschaftliche Leistung.

12. November 2022

Förderpreis der Sattelmühle-Stiftung für Forstwissenschaften

Im Juli kam das wissenschaftliche Fachgremium der Sattelmühle-Stiftung zum ersten Mal zusammen.
Die Stiftung hat Einiges vor: Mit der wissenschaftlichen Expertise unserer Gremienmitglieder möchten wir einen Förderpreis in Deutschland etablieren, der herausragende Bachelor- und Masterarbeiten, sowie Dissertationen prämiert. Damit soll ein Ansporn für nachhaltige wissenschaftliche Forschung im Bereich der Forstwissenschaften gesetzt werden.


In einem zweiten Schritt plant die Sattelmühle Stiftung im kommenden Jahr die Auflegung eines Stipendien-Programms.

Vielen Dank an die Mitglieder unseres wissenschaftlichen Fachgremiums für kompetente Beratung und viele gute Ideen:

  • Professor Dr. Peter Annighöfer von der TU München
  • Professorin Dr. Bettina Kietz von der HAWK Göttingen
  • Professor Dr. Tobias Cremer von der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung (HNE) Eberswalde
  • Hans-Peter Ehrhart, Leiter der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft RLP
  • Professor Dr. Dr. Sven Herzog von der Technischen Universität Dresden
  • Professor Dr. Dirk Jaeger von der Georg-August-Universität Göttingen
  • Professor Dr. Christoph Schurr von der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg
  • Professor Dr. Dr. h.c. Heinrich Spiecker, Professur für Waldwachstum und Dendroökologie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Professor Eduard Hilger
5. Oktober 2021