Natur schützen. Leben erhalten.

Praxiskurs Sattelmühle – Anwendung forstwissenschaftlicher Erkenntnisse


Bericht von Andreas Koeller

Der Praxiskurs Sattelmühle ist eine dreiwöchige Lehreinheit des Masterstudienganges in Forstwissenschaften der Universität Freiburg, die durch eine Kooperation mit der Erich Schmidt-Sattelmühle-Stiftung ermöglicht und durchgeführt wird. Ziel der Stiftung ist unter anderem die Förderung der forstlichen Wissenschaft und Ausbildung. Zu diesem Zweck stellt die Stiftung Inventurdaten und andere forstliche Arbeitsmaterialien, Arbeitsmöglichkeiten sowie Reisekostenzuschüsse zur Unterbringung im Kloster Esthal bereit. Der Praxiskurs findet in den Wäldern des Forstgutes Sattelmühle statt. Im Wintersemester 2017 hatten sieben Studierende und ein Doktorand drei Wochen lang die Gelegenheit am Praxismodul im Pfälzer Wald teilzunehmen. Das Ziel des von Prof. Spiecker unter Mitwirkung von Forstdirektor Steckel geleiteten Kurses war dabei, Grundlagen der Forstplanung konkret in einem Forstbetrieb anzuwenden und vor Ort beispielhaft umzusetzen.

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Praktikumsbericht

Praktikum im Forstamt Johanniskreuz August und September 2017

Wenn ich an meine Zeit am Forstamt Johanniskreuz denke, so blicke ich zurück auf 8 Wochen vielfältiger Einblicke in die Abläufe eines Forstbetriebs. Im August 2017 startete ich durch mein Freiwilliges ökologisches Jahr forstlich interessiert, jedoch ohne spezifische Vorkenntnisse in mein berufsvorbereitendes Praktikum vor Beginn meines Studiums der Forstwirtschaft in Rottenburg. Auch jetzt, nach Aufnahme des Studiums bin ich wirklich froh, die Zeit zuvor für ein Praktikum genutzt zu haben und erste Erfahrungen gesammelt zu haben, die mir nun helfen, den Zusammenhang zur forstlichen Praxis in so mancher theoretischen Vorlesung im Blick zu behalten.

In den ersten Wochen des Praktikums habe ich in erster Linie verschiedene klassische Tätigkeiten auf Revierleiterebene kennengelernt. Begleitet habe ich dabei die Revierleiter der Reviere Trippstadt und Johanniskreuz.

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27. Dezember 2017

Praxiseinheit im Forstgut Sattelmühle, Mai 2017 – Ein Erfahrungsbericht

Sattelmuehle Praxiseinheit Mai 2017Im Rahmen eines dreiwöchigen Kurses zum Thema Strategien und Möglichkeiten im Forstmanagement wurde eine Praxiseinheit im Privatwald Forstgut Sattelmühle von Erika Schmidt veranstaltet. Dies bot den acht teilnehmenden Studierenden der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg die einmalige Möglichkeit, die bis dahin gewonnenen Erkenntnisse auf die Probe zu stellen. Denn nun hieß es, eigenhändig den Waldbestand zu analysieren, auf vergangene Forstmaßnahmen zu schließen und das zukünftige Management mit sinnvollen Strategien zu wappnen. Angeleitet wurden sie dabei durch Professor Heinrich Spiecker von der Universität Freiburg und dem Forstamtsleiter von Johanniskreuz, Herrn Burkhard Steckel. Die Erich Schmidt Sattelmühle Stiftung unterstützte diese Praxiseinheit durch Zugang zu den Waldbeständen, durch Bereitstellung der nötigen Materialien und Geräte für die Messungen sowie durch einen Reisekostenzuschuss.

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Praxiskurs Sattelmühle – Ein Erfahrungsbericht

praxiskurs_sattelmuehle_erfahrungsberichtDie Albert-Ludwigs-Universität bietet ihren Master-Studierenden der Fachrichtung Forstwissenschaft einen Kurs in angewandter Forstpraxis an. Hierzu verbringen die Studierenden drei Wochen auf dem Forstgut Sattelmühle der Frau Erika Schmidt mit dem Auftrag, die forstbetriebliche Planung für den Forstbetrieb durchzuführen. Betreut werden sie dabei durchgehend durch Professor Heinrich Spiecker von der Universität Freiburg und dem Forstamtsleiter von Johanneskreuz, Herrn Burkhart Steckel. Gefördert wird der Kurs durch die Stiftung Erich Schmidt Sattelmühle, die den Studierenden Räumlichkeiten, Unterkunft und Verpflegung sowie Material zur Verfügung stellt.
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Praxiskurs Sattelmühle an der Albert-Ludwigs-Universität

1606_praxiskurs-sattelmuehleDie Studierenden der Universität Freiburg lernen in zahlreichen theoretischen Lehrveranstaltungen die Tätigkeiten einer forstlichen Betriebsführung kennen.
Diese Veranstaltung, soll den Studenten die Möglichkeit geben das erworbene Wissen in der Praxis anzuwenden. Um die Arbeitsabläufe in der Praxis kennenzulernen und zu erproben, benötigen die Studenten den direkten Kontakt mit einem Forstbetrieb, dessen Flächen für sie zugänglich sind, um beispielsweise Messungen durchzuführen, oder sich von den örtlichen Gegebenheiten ein Bild zu verschaffen. Nur durch die Nähe zum Objekt ist eine wirklichkeitsnahe Ermittlung von Kennzahlen oder auch von Kosten und Erträgen möglich. Das Forstgut Sattelmühle bietet hierfür beste Voraussetzungen.

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Praktikum im Forstamt Johanniskreuz – Einblicke und Ausblicke

Die Erich-Schmidt-Sattelmühle-Stiftung förderte ein dreimonatiges Betriebspraktikum eines forstlichen Hochschulabsolventen der Universität Freiburg. Der aus dem Schwarzwald stammende und mit den dortigen forstlichen Verhältnissen vertraute Colin Halford hatte unter der Leitung von Forstamtsleiter Burkhard Steckel von Oktober bis Dezember 2015 Gelegenheit, Einblick in die wesentlichen Arbeitsbereiche des Forstamtes, vor allem die Aufgaben der Forstamts- und Revierleitung sowie der Technischen Produktion zu gewinnen.

Darüber hinaus arbeitete der 23-Jährige selbstständig an zwei Projekten. Zum einen bereitete er einen waldbaulich anspruchsvollen Eichenjungbestand mit zahlreichen Mischbaumarten für eine Erstdurchforstung mittels Vollernter vor; zum anderen untersuchte er die Anwendbarkeit der Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel (RVR) bei der Sortierung von Buchenstammholz. Er sortierte hierzu größere Mengen an Buchenstammholz für einen einheimischen Säger und zwei Händler für Fernostexporte und verglich die käuferbezogenen Sortierungen mit den allgemeinverbindlichen RVR-Sortierkriterien. Aus dieser Vergleichssortierung resultierten Hinweise auf die Erlöserwartungen bei der Anwendung von käuferspeziefischen bzw. allgemeinverbindlichen Sortierkriterien.

Die Erich-Schmidt-Sattelmühle-Stiftung förderte dieses Projekt mit 2.400 €.

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Riesige Wurzeln und gerettete Bäume

Artikel in der Rheinpfalz Lokalausgabe Neustadt vom 6. Oktober 2015

„IGGELBACH: Gruppe der Waldjugend kümmert sich unter Anleitung eines Försters um ein Gebiet zur Eichenanzucht

„Im Wald für den Wald da sein“ so beschrieb Sophie (16) das Motto der Waldjugend Elmstein. Deshalb kümmerte sich die Gruppe am Samstag um ein Waldgrundstück bei Iggelbach , auf dem Eichen gezüchtet werden. Unter Anleitung von Förster Burkhard Steckel verhalfen Sie den kleinen Bäumen zu mehr Licht …

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15. Oktober 2015

Internationaler Masterkurs auf dem Forstgut Sattelmühle

internationaler_masterkursInternationaler Masterkurs auf dem Forstgut Sattelmühle: Wie sich Belange des Naturschutzes, der Landschaftspflege und der Forstwirtschaft verbessern lassen. (Kurs 2015 / Foto: Nicholas Sande (USA) und Catherine Ohler (Canada))

Der Kurs ist Teil des „European Forestry Field Course”, einem fünfwöchigen Kurs, der von Universitäten in vier verschiedenen Ländern gestaltet wird. Während des intensiven Kurses werden die Studierenden mit unterschiedlichen Standortsverhältnissen, Wäldern und deren Bewirtschaftung vertraut gemacht. Dabei lernen sie die Einflüsse der geschichtlichen, kulturellen und geographischen Gegebenheiten auf die Waldbewirtschaftung kennen.

In Gruppenarbeit, Diskussionen und individuellen Berichten setzen sie sich mit der nachhaltigen Forstwirtschaft in Deutschland auseinander. Besonders beliebt sind die Übungen auf dem Forstgut Sattelmühle, in denen das erlernte Wissen in die Praxis umgesetzt wird.

Die Erich-Schmidt-Sattelmühle-Stiftung fördert diesen Masterkurs mit jeweils 1.000 €.

Waldjugend Elmstein

Waldpädagogischer Arbeitseinsatz der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
– Waldjugend Elmstein –

Die Waldjugend Elmstein übernimmt im Jahr 2015 die Pflegschaft für folgende wald- und wasserökologische Maßnahmen im Bereich des Forstamts Johanniskreuz:
1. Pflege und vegetationskundliche Erfassung einer Eichennachzuchtfläche,
2. Wiederherstellung eines Flachwasserbiotops.

Der genaue Inhalt und Umfang der Pflegschaft ist in einer Vereinbarung mit dem Forstamt Johanniskreuz beschrieben. Zugeschnitten auf den waldpädagogischen Auftrag der Waldjugend und deren altersmäßige Zusammensetzung von Kindern bis jungen Erwachsenen umfassen die Arbeiten sowohl die Bestimmung von Pflanzenarten, die potentiell mit den gesäten Eichen konkurrieren können, wie auch hieraus abzuleitende körperlich leichte Pflegearbeiten in der Kultur.
Daneben wird in einem kleinen Seitental ein mittlerweile versandetes Flachwasserbiotop wiederhergestellt.
Die Erich-Schmidt-Sattelmühle-Stiftung fördert diese Projektarbeit der Waldjugend Elmstein mit insgesamt 800 €.

18. Mai 2015

Praxiskurs Sattelmühle

praxiskurs_sattelmuehlePraxiskurs Sattelmühle – Anwendung Forstlicher Erkenntnisse: Für Studierende im Masterprogramm der Forstwissenschaften

Die Erich-Schmidt-Sattelmühle-Stiftung unterstützt einen dreiwöchigen Masterkurs, der Studierenden ermöglicht, ihre im Hörsaal gewonnenen Erkenntnisse in der Praxis anzuwenden. Die praktische Anwendung dieses Wissens in der Praxis ist ein wichtiger Beitrag für die Qualifizierung in Berufen der Waldwirtschaft, des Naturschutzes und der Landespflege. Der Kurs wird von der Professur für Waldwachstum in Freiburg unter Leitung von Prof. Heinrich Spiecker angeboten.
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Den Pfälzerwald als Vorbild

Im Forstamt schaut eine Forstwissenschaftlerin aus China den hiesigen Förstern über die Schulter.

Xuefan Hu wiU lernen, viel lernen. Nachhaltige, multifunktionale Waldbewirtschaftungsformen, wie sie in Deutschland seit Jahren praktiziert werden, stehen im Fokus der 27-jährigen Chinesin. Drei Monate hat die studierte Forstwissenschaftlerin Zeit, sich Wald, Waldbau, Kartierung oder auch Holzmarketing im Pfälzerwald anzuschauen und selbst im Forst mitzuarbeiten. Ein Praktikum im Forstamt Johanniskreuz und die finanzielle Unterstützung durch die im ElmstelnerTal beheimatete Erich-Schmidt-Sattelmühle-Stiftung macht es möglich.
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18. Januar 2014

Internationaler Masterkurs

internationaler_masterkursInternationaler Masterkurs auf dem Forstgut Sattelmühle: Wie sich Belange des Naturschutzes, der Landschaftspflege und der Forstwirtschaft verbessern lassen. (Kurs 2011)

Der Kurs ist Teil des „European Forestry Field Course”, einem fünfwöchigen Kurs, der von Universitäten in vier verschiedenen Ländern gestaltet wird. Während des intensiven Kurses werden die Studierenden mit unterschiedlichen Standortsverhältnissen, Wäldern und deren Bewirtschaftung vertraut gemacht. Dabei lernen sie die Einflüsse der geschichtlichen, kulturellen und geographischen Gegebenheiten auf die Waldbewirtschaftung kennen.
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